Die Pfalz, DAS deutsche Trailrevier? Zumindest was Traildichte und Trailtoleranz angeht, muss man klar einen Haken hinter die Frage setzen. Und so zog es uns mal wieder in Dahner Felsenland, das neben massiger Trailfülle auch mit optischen Reizen aufwarten kann.
Am 1. Mai ging es früh morgens los, um zeitig in Dahn anzukommen und den kompletten Tag auf dem Bike verbringen zu können. Gegen 9:15 Uhr trafen wir uns am Wachtfelsen und nahmen die erste Tour unter die Stollen. Nur leicht getrübt von doch etwas vielen Teerabschnitten auf der gewählten Route begeisterte die Pfalz erneut mit tollen Trails und ihren sensationellen Felsformationen des Daher Felsenlands. Neben dem griffig-sandigen Untergrund begeisterten die oft nur handtuchbreiten Trails und insbesondere die technisch herausfordernden und dennoch zumeist gut fahrbaren Spitzkehren, in denen sich etliche Trails den Hang hinunter schlängeln. So zog sich die Tour mit Rast bis nach 18 Uhr, ehe wir die Bikes nochmal in die Autos verluden und nach Hauenstein fuhren, um ins Hotel einzuchecken. Den ersten Abend ließen wir dann im hoteleigenen Bistro gemütlich ausklingen.
Nach dem Früshtück starteten wir am nächsten Morgen auf die Königsrunde. Zwar hatte diese weniger Kilometer als am Tag zuvor, doch war der Trailanteil mit rund 90% wirklich extrem hoch und die Trails sensationell gut. Neben einer wohlverdienten Vesperause kehrten wir unterwegs in ein Café ein, um unsere körpereigenen Flüssigkeitsvorräte sowie die Trinkvorräte in den Flaschen und Trinkblasen wieder aufzufüllen - es war doch erheblich wärmer als am Vortag und dementsprechend unser Durst groß. Abends hatten wir in Hauenstein in einem Gasthof reserviert und ließen uns pfälzische Spezialitäten oder Wild schmecken.
Am Letzten das des Kurztrips luden wir nach dem Auschecken aus dem Hotel zunächst die Bikes wieder auf die Autos, um nach Bundenthal, dem Startort unserer letzten Tour, zu fahren. Auf rund 30 km und 840 hm nahmen wir bis zum frühen Nachmittag nochmal neue, aber auch einige bereits bekannte Trails unter die Stollen. Auch das Wetter spielte weiterhin bestes mit. Die Bewölkung, die sich zeitweise am Himmel zeigte, hielt die Temperaturen auf angenehmen Niveau, aber die Schleusen dicht. Gegen Ende der Runde wurde es sogar wieder freundlicher. Nach dem Verladen der Bikes ging es dann gegen 15 Uhr auf die Heimreise, aber eines steht fest: Auch dieser Besuch in der Pfalz war nicht unser Letzter.



























































































































































