DAV-Abschlusstour: Spielerischer Fahrspaß um Bräunlingen - 12.10.2019

Die Abschlusstour der MTB-Gruppe des DAV Konstanz startete dieses Jahr in Donaueschingen. Nach der Anreise mit der Bahn starteten wir in Richtung Bräunlingen. Kurz bevor wir den Ort durchquerten, erwartete uns ein (leider viel zu) kurzer, offizieller Trail, der sich wegen der Nässe nicht ganz so flowig fahren ließ, wie man für trockene Bedingungen erahnen konnte. Weiter führte uns die Tour zum Kimbergsee, wo wir am Campingplatz einkehrten.

Nur wenige Kilometer vom See entfernt bei Unterbränd gab es erneut einige kleine offiziell für Biker angelegte Trails, die sich mit kaum nennenswertem Höhenunterschied sehr kurvig über Wurzeln, Felsen, kleine Stufen und andere eingebaute kleinere Herausforderungen schlängelten, so dass man, um Tempo aufzunehmen, immer wieder ganz schön in die Pedale treten musste, dann aber spielerisch das Bike durch die Trails zirkeln konnte. Diese endeten alle auf einer Wiese mit Pumptrack und einigen Holz- und Felselementen, an denen man sein fahrerisches Können mit geringem Riskikofaktor üben konnte, was allen eine Zeit lang sichtlich Spaß bereitete.

Doch mussten wir ja wieder zurück nach Donaueschingen, und da die Tage bereits deutlich kürzer sind, traten wir diesen Rückweg dann auch bald darauf an, um die letzte offizielle DAV-Tour im Jahr 2019 im Biergarten ausklingen zu lassen, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Hause ging.

 

Mehr  Fotos der Tour gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren | Impressionen von Tagestouren | 2019.

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Trailwochenende Davos

Davos, das muss ein paar mal im Jahr einfach sein, zumal die Destination Davos-Klosters aktuell die Preisschraube anzieht und zu erwarten ist, dass sich der bergbahngestützte Enduro-Trailspaß in den kommenden Jahren massiv verteuern wird - und das in der ohenhin schon hochpreisigen Schweiz.

Es ist die Rede davon, die Bergbahnen mit der Davos-Klosters-Card auch im Sommer nicht mehr (für Personen/Wanderer) komplett kostenfrei anzubieten. Beim Einzel- bzw. Tagesticket für das Bike hat sich der Preis von 2018 auf 2019 schon von bislang 5,-/10,- SFR auf nun 10,-/20,- SFR verdoppelt. Die Preisschraube wird wohl noch weiter angezogen.
Erfreulich ist hingegen, dass es bei den (wenigen) Trailsperrungen wieder Bewegung gibt und diese ab der kommenden Saison aufgehoben werden könnten.

Doch zurück zu unserem erneuten Besuch in Davos. Nachdem Frank und ich im Juli mit dem Wohnmobil auf dem Campingplatz an der Talstation der Rhinerhorn-Bahn in Davos-Glaris Station bezogen hatten, wählten wir diesmal zusammen mit Micha, der zum ersten Mal in Davos war, die Jugendherberge. Wer sich dabei nun mit Grauen an Zeiten von Schullandheimaufenthalten mit versifften Betten und schlechtem, billigem Essen zurück erinnert - weit gefehlt. Mit früheren Zeiten haben heutige Jugendherbergen nicht mehr viel gemeinsam.
Ok, man findet natürlich noch immer die traditionellen Mehrbettzimmer mit Doppelstockbetten und Etagendusche. Es gibt aber für einen etwas höheren Preis auch Zwei- und Dreibettzimmer mit eigenem Bad. Gerade in den schweizer Jugendherbergen ist der Standard recht hoch, und der Preis für schweizer Verhältnisse angemessen. Gut 70,- SFR für eine Nacht mit Halbpension kann sich durchaus sehen lassen, zumal dieser ein gutes, gesundes und reichhaltiges Frühstücksbuffet und ein 4-Gänge-Menü am Abend beinhaltet - man kann sich wenn an möchte auch richtig vollfressen.

Am Samstag nahmen wir, nachdem wir uns die Davos-Klosters-Card an der Rezeption der Jugendherberge abgeholt hatten, die Parsennbahn zum Weißfluhjoch und den Wolfgang-Trail unter die Stollen. Leider ereilte mich im oberen ruppigen Teil seit langem mal wieder eine Reifenpanne, die natürlich etwas Zeit fraß.
Zurück im Tal ging es als nächstes hinauf auf's Jakobshorn, wo wir die Abfahrt nach Sertig, also den ersten Teil des Alps Epic nahmen - eine unserer Lieblingsabfahren. Als nächstes rauschten wir auf der Straße nach Davos-Glaris, um mit der Rhinerhornbahn zum Jatzmeder aufzusteigen. Nach ein paar Trethöhenmeter konnten wir dann in den Trail, der von dieser Seite nach Sertig führt, einsteigen. Leider wird dieser inzwischen stark auch von Uphillern frequentiert, so dass wir nicht nur durch Wanderer immer wieder Gegenverkehr hatten.
Zum Abschluss des ersten Tages ging's dann nochmal vom Jakobshorn hinab nach Sertig und dann zurück in die Jugendherberge, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.
Typisch für Davos: Man trifft immer Bekannte, auch wenn man vorher gar nicht wusste, dass diese zur selben Zeit auch in Davos sind. So hatten wir bereits tagsüber Thomas, den ich vom DAV Konstanz kenne, auf der Alps Epic Abfahrt getroffen, der zusammen mit seinem Bekannten selbst in der Jugendherberge gastierte.

Am Sonntag wollten wir uns zunächst am Jakobshorn auf dem Trail unter der Seilbahn eincruisen. Leider hatte der Geberkolben von Micha's XT-Hinterradbemse, der schon am Vortag etwas gezickt hatte, nun einen Totalausfall, so dass wir uns schon bei dieser Abfahrt von Micha trennen mussten, um selbst noch ein wenig fahren zu können. Frank und ich wollten Micha aber auch nicht ewig warten lassen, so dass wir einfach nochmal kurz und bündig die Trails vom Jakobshorn und Rhinerhorn nach Sertig hinab rauschten, bevor es auf die Heimfahrt ging.

 

Mehr  Fotos der Touren gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren |  Mehrtagestouren & Urlaub | 2019.

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DAV-Tour: Von der Postweghütte über Buchberg und Eichberg - 15.09.2019

Schon lange wollte ich den Bikerinnen und Bikern des DAV Sektion Konstanz meine Lieblingstrail in Richtung Randen, Schaffhausen und in die östlichen Endausläufer des Schwarzwalds zeigen. Nachdem wir in einer gemeinsamen DAV-Tour im Mai schon die Trails über den Hagenturm nach Schaffhausen unter die Stollen genommen hatten, trafen wir uns am heutigen Sonntag bei bestem Spätsommerwetter an der Watterdinger Hütte (alte Postweghütte).

Nach dem obligatorische Bike- und Ausrüstungscheck starteten wir dann auf dem Postweg, vorbei an der Spitzhütte und das Wasserreservoir von Kommingen zum Altweg und Buchener Stumpen, wo wir die Strecke der Hagenturm-Tour tangierten. Diesmal ging es jedoch weiter nach Randen und auf dem "Baby-Trail" zum 4-Bahnen-Blick kurz vor Zollhaus, von wo aus wir bereits den Buchberg sehen konnten, den wir dann auf dem Trail entlang der Südflanke bis zur Buchberghütte samt Grillplatz erklommen. Auf nunmehr ca. 900 m.ü.N.N. hatten wir einen ersten herrlichen Ausblick ins Wutachtal, doch mussten wir auf der Abfahrt den Blick auf den Trail hinab nach Blumberg richten, um nicht im Sturzflug unten anzukommen.

Nach der Querung von Blumberg ging es zunächst am Fuß des Eichbergs einen Wiesentrail entlang, von dem aus wir dann in den Serpentinen-Trail hinab nach Achdorf einbogen. Leider war die Scheffellinde mal wieder zu gut besucht, als dass wir dort hätten einkehren können, also traten wir auf der Straße ein paar Kilometer hindurch durch Eschach bis kurz hinter Operdingen zum Traileinstieg auf den Eichberg. Von wenigen Passagen unterbrochen, ging es nun diesen Trail im abwechslungsreichen auf und ab, bis wir kurz vor dem Eichbergstutz die aufwärts für wohl fast jeden unfahrbaren Serpentinen erreichten.

Am Eichbergstutz mit Schutzhütte und Grillplatz konnten wir bei einer Pause, in der wir wieder Kräfte für die anschließende Trailabfahrt nach Blumberg sammelten, nicht nur erneut die Aussicht ins Wutachtal und bis weit in den Schwarzwald - und bei gutem Wetter bis nach Frankreich - genießen, sondern auch den Gleitschirmspringern beim Start zusehen. Nun ging es auf den leider letzten Trail hinab nach Blumberg. In Zollhaus kehrten wir nun noch an der Sauschwänzlebahn ein, bevor wir der Bahnlinie bis Leipferdingen folgten und zum Startpunkt an die Postweghütte zurückkehrten.

 

Mehr  Fotos der Tour gibt es in der  Bildergalerie unter  Bike-Touren | Impressionen von Tagestouren | 2019.

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