DAV: Trailwochenende Davos (17. bis 19.07.2020)

 

Man möchte meinen, irgendwann wird's langweilig, aber ein, zweimal pro Jahr müssen die Trails um Davos einfach sein. So war für mich nach Absage des DAV-Wochenendes von Freitag bis Samstag durch die Tourenleiterin klar, dass ich die Tourenleitung übernehmen will. Also haben wir uns kurzgeschlossen und die Teilnehmer angeschrieben, ob sie nach der ursprünglichen Absage unter neuer "Führung" in Kooperation mit Barbara ("Babsi") ebenfalls mit von der Partie wären. Die Meisten sagten auch sogleich zu. Neu hinzugestoßen sind dann noch Frank und Alex, die jedoch erst ab Samstag konnten, so dass ich das Wochenende für die Interessierten noch bis Sonntag verlängerte.

Der Vorfreude machte dann für den Freitag erst mal das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn der Wetterbericht sagte mehr und mehr Regen voraus, je näher der Tag rückte. So entschlossen wir uns, erst auf den Abend anzureisen, damit wir zumindest für den Samstag bereits vor Ort sind, um den Tag bestmöglich ausnutzen zu können. Die Entscheidung war auch goldrichtig, denn am Samstag verwöhnte uns das Wetter zumindest mit trockenen, meist sonnigen Bedingungen, wenn auch die Temperaturen recht frisch waren.

Nachdem auch Frank und Alex eingetroffen und alle nach dem Frühstück abfahrtbereit waren, ging es zunächst auf die Mittelstation des Jakobshorn, um uns zum Eincruisen auf dem Flowtrail unter der Seilbahn durch die Anlieger zu drücken. Zurück auf dem Jakobshorn, diesmal auf der Bergstation, nahmen wir den Trail nach Sertig (erste Abfahrt des Alps Epic) unter die Stollen. Während Babsi mit dem Rest der Gruppe zum Kaffee einkehrte, fuhren Frank, Alex und ich über den wieder für Biker geöffneten Trail nach Clavadel und nahmen dann in Davos-Glaris die Seilbahn auf das Rinerhorn und von dort nach der Vesperpause den Trail von dieser Bergflanke erneut nach Sertig.

Eigentlich wollten wir uns nun wieder mit den anderen auf dem Jakosbhorn treffen, um zum Abschluss den Teufi zu fahren und beeilten uns deshalb, wieder auf das Jakosbhorn zu kommen, doch teilte uns dort angekommen Babsi telefonisch mit, dass sie und ihre Freundin Alexandra, die bereits 6 Tage Bikelehrgang in Santa Caterina hinter sich hatten, bereits die Heimreise antreten würden, Martin und Vroni jedoch auf dem Weg auf's Jakobshorn seien. Nach deren Ankunft an der Bergstation nahmen wir gemeinsam den Höhenrücken des Teufi mit der gigantisichen Aussicht auf Davos und den Davoser See in Angriff, doch klinkten sich Vroni und Martin vor den Spitzkehren aus, so dass Frank, Alex und ich den Rest des Teufi-Trails wieder allein unter die Stollen nahmen.

Am nächsten Morgen waren bis auf Martin, Frank, Alex und mich bereits alle abgereist. Wir begannen den Tag bei bestem Wetter mit der Fahrt auf's Weißfluhjoch und dem Wolfgang-Trail, der neben dem Alps Epic-Trail (vom Jakobshorn nach Sertig) zu meinen Lieblingstrails zählt. Und so stand selbiger nach dem Naturtrail vom Jakobshorn unter der Seilbahn zur Mittelstation als nächstes auf dem Programm, gefolgt von nochmals dem Wolfgang-Trail. Leider stand heute ja auch noch die Heimreise an, so dass wir kurz nach 14 Uhr an die Jugendherberge zurück kehrten und uns nach dem nochmaligen Duschen und Verladen der Bikes auf den Heimweg machten.

 

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DAV-Tour: Segnesböden und Runca-Trail - 05.07.2020

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Zu meiner heutigen DAV-Tour trafen wir uns kurz hinter Flims-Waldhaus auf dem Wanderparkplatz Richtung Laax. Kurzes Chaos um genügend Schweizer Franken als Münzgeld bewirkte der Parkautomat, der offensichtlich relativ neu aufgestellt worden war. Nachdem alle mit ausreichend Münzen versorgt und die Bikes von den Autos abgeladen waren, gab es neben der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer den obligatorischen Bike- und Ausrüstungscheck. Von Flimx über Falera brachen wir dann auf den etwa 1200 Hm langen Aufstieg, vorbei an der Alp Nagens und weiter auf den Grauberg auf. Beeindruckend neben dem Bergpanorama war die Leistung unseres ältesten Teilnehmers (71), der den Anstieg (ohne E-Bike !!) mit bravour meisterte.

Nach einer nochmals ausgiebigen Rast an der Bergstation Grauberg mit phantastischer Aussicht ins Tal nahmen wir den Abstieg auf die Segnesböden, die in weiten Teilen wasserüberflutete Hochfläche (Weltnaturerbe) in Angriff. Der Trail zwang uns dabei mit zahlreichen ausgesetzten Passagen leider häufig zum Tragen, jedoch wurden wir durch das herrliche Panorama und das Naturschauspiel Segenesböden entschädigt, von dem alle Teilnehmer sichtlich beeindruckt waren.

Nachdem wir die Hochebene umrundet und dabei mindestens einmal durch Spritzwasser nasse Füße bekommen haben, sollte es entlang der Bergflanke auf felsigem Trail zur Bergstation Naraus gehen. Leider versperrte uns ein Absperrband und der Warnhinweis "Felssturz" den Weg, so dass spontanes Umplanen der Route nötig war. Nach einigen Metern auf einem technisch anspruchsvolleren, mit losem Geröll übersähten Trailabschnitt hatten wir zwei Optionen, bei der wir uns zum Glück richtig entschieden und nach wenigen weiteren Metern auf einen Fahrweg gelangten, der uns unterhalb der Bergstation Naraus dirkekt am Einstieg zum angelegte Runca-Trail ausspuckte. Dieser gehört dank seiner Länge von über 7 km und seines Abwechslungsreichtums zu meinen absoluten Lieblingstrails unter den künstlich angelegten Trails, und auch die Teilnehmer hatten allesamt viel Spaß.

Der lange, kräftezehrende Aufstieg, die Suche nach der Wegalternative sowie zwei Platten auf dem Runca-Trail hatten in der Summe mehr Zeit gekostet, als geplant, so dass wir zurück in Flims bereits die Parkdauer überschritten hatten und die optionale Schleife zu den Aussichtspunkten auf die Rheinschlucht, auch wegen der noch bevorstehenden Rückfahrt, leider entfallen musste. Dank der bereits gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse waren trotzdem alle rundum zufrieden.

 

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DAV-Trailtour: Von Glottertal über den Kandel - 21.06.2020

Es gibt Trail-Touren, die sind einfach super - und die fährt man deshalb immer wieder. Neu waren heute aber gleich zwei Dinge. Zum einen der Startort in Glottertal, zum anderen, dass die Tour von mir als offizielle DAV-Tour ausgeschrieben und durchgeführt wurde.

So trafen sich heute morgen um ca. 9:30 Uhr sieben bestens gelaunte Biker bei bestem Wetter am Panoramafreibad in Glottertal.

Nach Bike- und Ausrüstungscheck zwang uns der neue Startort dann gleich zu Beginn der Tour auf den steilen Trailanstieg zum Hohstiegskopf. Danach wurden wir mit den Trails des Flaunser Weg und Kandelhöhenweg belohnt, die sich in zumeist recht flowigem auf und ab dahinschlängeln. Vorbei an Sankt Peter ging es dann zunächst auf einem Mix aus geteerten und ungeteerten Forstwegen sowie kleinen, aber durch Wurzeln fiesen Trailabschnitten etliche weitere Höhenmetern hinauf auf den Kandel (1242 m.ü.N.N.).

Nach dem wohlverdienten Vesper hieß es dann: Gabel und Dämpfer auf, Sattel runter und auf ins Trailvergnügen - in weiten Teilen  auf dem Präsident-Thoma-Weg, der mit steinigen und wurzeligen Abschnitten und im unteren Teil etlichen Spitzkehren hinab nach Glottertal führt.

Dort angekommen verluden wir die Bikes und kehrten noch im Biergarten ein, was sich trotz Corona, abgesehen vom Hinterlassen von Kontaktdaten, recht unproblematisch gestaltete.

 

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